Der erste wirkliche Post in diesem Blog. *tröt* Ich hoffe ihr hört mir zu... *räusper* Na wie auch immer.
Gestern Abend habe ich ein Curry gekocht. Eigentlich sind Currys mit das einfachste was man machen kann, wenn man hunger hat, aber keine Lust auf Mc's oder B'King hat... Und man hat keine Lust auf Pizza oder Döner oder sonst irgendein Fastfood. Man hat aber auch keine Lust groß zu kochen. Also macht man am besten ein Curry.
Gelbes Hühnchen Curry
500g Hühnerbrust (gibts im Laden so als Dreierpack)
ein bis zwei Dosen Kokosmilch (250ml ist in einer drin glaube ich ... ihr braucht ca 400 -500 ml)
eine Zwiebel ( nich zuuu groß ._O)
ein bis zwei Paprika (je nach größe, aber am besten gelb)
250g - 350g grüne Kenia Bohnen
Salz
Pfeffer
Curry
Chili Pulver
5-6 EL Sonnenblumenöl
1-2 EL Butter
Eigentlich bewegen sich Currys immer im selben Schema. Und zwar gebt ihr ein bisschen Öl in einen Wok oder eine Pfanne (sollte nur einen höheren Rand haben -,-'). Aber nie Olivenöl nehmen.. Das schmeckt scheiße, wenns verbrennt ... und man hat gutes Olivenöl verschwendet.^^ ich persönlich empfehle ein neutral schmeckendes Öl, wie zum Beispiel Sonnenblumenöl. Das ist das, dass im Supermarkt immer gaaaaaaanz unten steht und meist in so dermaßen hässlichen billig Plastikflaschen abgefüllt ist, dass man auch denken könnte, es wäre Motoröl oder sowas... Obwohl.. selbst Motoröl ist aufwendiger verpackt... und hat man dann so eine "Flasche" gekauft, verklebt die Flasche soo schnell, dass es bald aussieht, wie schonmal benutzt .. egal, ich schweife ab.
Wenn ihr jetzt die Nase kurz über die Pfanne bewegt, riecht ihr die wunderbar volle Aroma der Butter. Noch besser würds riechen und schmecken, wenn ihr die Butter erst zu Nussbutter reduzieren würdet, aber dazu schreibe ich vielleicht ein ander mal .. soferns jemanden interessiert.
Als nächstes gebt ihr eine Zwiebel hinzu. Die müsst ihr vorher aber schneiden.
Wie ihr eine Zwiebel am sinnvollsten schneidet, lest ihr in How To... "cut an onion!".
Zerkleinert die Zwiebel in möglichst gleich große Stückchen. Jetzt solltet ihr euch auch entschieden haben, mit welchem Fleisch ihr euer Curry machen wollt. Ich empfehle einfach Hühnerbrust. Aber auch Lamm, Rind, Garnelen oder Fisch sind mögliche Komponenten. Natürlich könnt ihr auch Tofu nehmen. Oder gar kein Fleisch. Egal was ihr nehmt, schneidets (!! nicht zerobben !!) in Würfel. Auch andere Zutaten können gutschmecken. Zum Beispiel Paprika oder Zucchini. Aber auch Obst kann eine sehr interessante Komponente sein, Ananas oder Mandarine zum Beispiel. Im Grunde seid ihr da völlig frei gestellt. Ich würde immer einfach gucken, was noch so da ist. Gestern warn Paprika und grühne Bohnen über. Also die Paprika geschnitten, wie genau ihr sie schneiden könnt lest ihr in How To... "cut a sweet pepper!" . Die Bohnen können gekocht sein, dann gehts schneller. Wenn ihr sie roh mit hinein gebt, dauerts halt länger, bis sie durch sind.
Gebt die Zwiebel komplett in die Pfanne. Auf keinen Fall erst die eine Hälfte der Zwiebel rein und dann die andere schneiden, weil dann bekommt ihr nie den selben Geschmack hin. Ihr habt sonst einmal Röst-Zwiebeln und einmal Zwiebeln. Das kann gewollt sein, ist es aber beim Curry nicht. Es sei denn ihr steht drauf. *breitgrins* Wenn ihr die Zwiebel in der Pfanne habt, mischt sie mit einem Holzwender (Holz ist freundlicher zur Pfanne ... ) einmal gut durch. Jetzt habt ihr kurz Zeit, um euch erstmal ein bisschen Musik anzumachen. Sehr angenehm zum Kochen sind Reggae-Rhythmen. Einfach entspannend. Aber auch sehr zu empfehlen ist zum Beispiel Marit Larsen, oder Ingrid Michaelson. Oder Jan Dealy, aber auch einfach ein bisschen Radio kann schon reichen. Auf alle Fälle ist beim Kochen Musik sehr wichtig. Zu mindest nach meiner persönlichen Meinung. Es steigert die Konzentration und mach kreativ.
Nachdem ihr euch musikalisch eingerichtet habt, schaut ihr nach euren Zwiebeln. Wenn sie fast die komplette Farbe verloren haben, quasi "glasig" sind, sind sie top. Sie haben jetzt fast ihr gesamtes Aroma an das Öl abgegeben. Das riecht einfach himmlisch. Jetzt wirds knifflig. Jetzt müsst ihr euch entscheiden, ob ihr euer Fleisch lieber angebraten haben wollt, oder gekocht. Für die Brat-Variante gebt ihr euer Fleisch jetzt dazu. Wenns leicht an Farbe verloren hat, gebt ihr den Rest eurer Zutaten nach und nach rein. Nie alles auf einmal. Immer ein paar Sekunden zwischendrin warten und gut durch rühren.
Für die Koch-Variante gebt ihr einfach jetzt alle Zutaten, außer dem Fleisch, hinein und verfahrt, wie bei Variante 1. Das Fleisch stellt ihr neben irgendwo ab.
Wenn das Fleisch in Variante 1 leichte bräune zeigt, löscht ihr das ganze mit ein bis zwei Dosen (je nachdem für wie viele Personen ihr kocht) ab und wartet.
Bei Variante 2 wartet ihr bis das Gemüse leicht an Festigkeit verloren hat. Probiert einfach. Dafür gibts keine Regel und nichts. Einfach Stück rausnehmen und mal gut kauen. Wenns noch einen guten Biss hat, ists Perfekt. Löscht eurer Gemüse jetzt auch mit Kokosmilch ab. Ich hab jetzt einfach mal Kokosmilch benutzt, weils sau gut schmeckt. Was ihr sonst noch nehemen könnt, schreibe ich ein ander mal.
Jetzt lasst ihr euer Curry einfach ca. 10-15 minuten einkochen. Oder helft, wenns sehr schnell gehen muss. Mit ein bisschen Soßen-Binder, gibts im Supermarkt von Mondamin zum Beispiel, nach. Dazu den Binder immer erst anrühren. Ein bis zwei Teelöffel in ein schälchen mit ein bisschen Wasser verrühren, bis sich der gesamte Binder aufgelöst hat und dann in die Pfanne geben und gut verrühren. Zum Schluss schmeckt ihr euer Curry einfach mit einer Prise Salz und Pfeffer ab. Wie man perfekt salzt schreibe ich auch noch irgendwann ;). Wenn gewünscht, auch noch mit ein bisschen Chilipulver oder bei Huhn ist Curry, also das Gewürz, sehr zu empfehlen.
Fertig. jaha.. Das wars schon. Kochzeit 20 minuten? Dazu am besten Reis oder so genanntes Naan-Brot. Gibts bei Karstadt, Plus oder Teegut. Auch jeder oriental Supermarkt sollte das haben. Steckt das Brot einfach 2 Minuten in den Toaster und fertig. Perfektes Abendessen.
Guten Appetit!
Ich hoffe ich konnte damit einen Anstoß geben, der die dies lesen dazu bringt, sich einfach mal in die Küche zu stellen und sich selbst was zu kochen. Ist so gut wie immer billiger, schmeckt besser und lohnt sich ganz einfach.
Bitte entschuldigt, dass dieser Blog so lang geworden ist, aber es sind doch einige Dinge, auf die man eingehen muss.
Bei Fragen und/oder Kritik und/oder Lob gerne einfach fragen, kritisieren oder loben.
mfg Simon & Fredo
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